Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Mit unserer Aktion "Ingolstadt sagt Nein" setzt der SI-Club Ingolstadt auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Herzstück der diesjährigen Kampagne ist ein eindrucksvoll gestalteter Linienbus, der unsere Botschaft mindestens für 365 Tage durch die Stadt trägt: kraftvolles Orange, eine starke Frauenfigur und dynamische Stoffbahnen als Zeichen der Distanz, die sich über die gesamte Fahrzeugseite ziehen und in fliegende Vögel - wie Friedenstauben - übergehen. Dazu die klare Aussage: "INGOLSTADT SAGT NEIN - HÄUSLICHE GEWALT IST KEINE PRIVATSACHE!" und auf der Front: "Nächster Halt: Hilfe." Die Nummer des Hilfetelefons 116 016 wird deutlich sichtbar kommuniziert sowie das KI-Hilfe-Angebot: Chatte mit Maya" von My Protectify. Der Bus macht Hilfsangebote sichtbar und zeigt Betroffenen: Es gibt Unterstützung.
Unser konkretes Sponsoring-Angebot:
Mit einem Beitrag von 500 Euro kann die Aktion für ein Jahr unterstützt werden. Unternehmen und Organisationen werden mit ihrem Logo auf der Rückfront des Linienbusses sichtbar und zeigen ein klares Statement zu "Ingolstadt sagt Nein". So verbinden wir gemeinsam gesellschaftliches Engagement mit einer langfristigen Präsenz im Ingolstädter Stadtbild. Sponsoren sind gesucht! Rückmeldung an: presse[at]clubingolstadt.soroptimist.de.
Eine Eigeninitiative von SID
Das Handwerk ist in den letzten zwanzig Jahren insgesamt weiblicher geworden. Es gibt jedoch immer noch große Unterschiede in den Branchen, da traditionelle Geschlechterrollen nach wie vor tief verwurzelt sind.
Handwerksberufe werden mehr dem "Männlichen" zugeordnet, während soziale, pädagogische oder administrative Berufe stärker bei den Frauen gesehen sind. Solche Klischees halten oft davon ab, eine handwerkliche Richtung einzuschlagen. Es bedarf sehr viel Eigeninitiative von Mädchen/Frauen ihre Ausbildung und Beruf im Handwerk zu sehen. Die mangelnde Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Es gibt kaum weibliche Vorbilder! Dringend notwendig sind gezielte Programme und Initiativen, die Mädchen und junge Frauen aktiv ermutigen und fördern handwerkliche Berufe zu erlernen.
"Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen und Mädchen im Handwerk immer noch nicht das gleiche verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Obwohl sie oft kreativer, organisierter und engagierter sind. Das muss verändert werden", ergänzt unsere Präsidentin, Karin Humpl, die lange Jahre mit ihrem Mann einen Handwerksbetrieb leitete.
Wir Soroptimistinnen engagieren uns, den gesellschaftlichen Wert und die Anerkennung für Frauen im Handwerk zu stärken. Wir wollen motivieren, damit mehr Frauen handwerkliche Berufe ergreifen und ihre Fähigkeiten dort einsetzen.
Seit 15 Jahren engagieren wir uns, um die Lebensbedingungen von Frauen, Müttern und Kindern zu verbessern. Großzügige Menschen, viele Sponsoren sowie wunderbare Freund*innen haben uns ideell und finanziell unterstützt.
Knapp 200.000 Euro in 15 Jahren! Danke dafür!
Wir sind stolz, sehr dankbar und wissen um unsere Verantwortung. Alle Spenden fließen in vollem Umfang in unsere Projekte.
Wir Ingolstädter Soroptimistinnen fühlen uns unserer Stadt verbunden und engagieren uns neben nationalen und internationalen Projekten für folgende lokale Einrichtungen:
Wir machen mit „Vollgas“ weiter, hoffen auf eure weitere Unterstützung, denn unsere Arbeit lebt durch und von eurer Hilfe!
#WasserIstLeben
Susanne Bolduan, Umweltingenieurin, widmet ihren President's Appeal dem Thema Wasser. Sie betont: „Die Bedeutung der Ressource Wasser, ihre Reinhaltung und weltweite Zugänglichkeit finden viel zu wenig Beachtung. Daher lade ich alle Soroptimistinnen ein, dem Thema Wasser mehr Aufmerksamkeit zu schenken. “
Zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, aber weniger als drei Prozent sind trinkbar und ungleich verteilt. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ist die Wasserkrise bereits spürbar. Die weltweite Wasserknappheit benachteiligt besonders häufig Mädchen und Frauen. Wasser, das für jeden frei verfügbar sein sollte, wird knapp. Es ist höchste Zeit, sich für Wasser einzusetzen.
Vor Ort:
- Verbesserung der Trinkwasserversorgung und -verfügbarkeit in Städten und Gemeinden.
Global:
- Kampf gegen Wasserverschwendung durch Fast Fashion und Förderung von Fair Fashion.
International:
- Verbesserung der Hygiene und Sanitäranlagen in Somaliland, damit Mädchen zur Schule gehen können.
Der Soroptimist-Hilfsfonds e. V. nimmt Spenden für das Projekt Somaliland des President’s Appeals in der Amtszeit 2026 - 2027 unter dem Verwendungszweck „WasserIstLeben“ entgegen.
Bankverbindung:
Sparkasse Stade-Altes Land
IBAN DE59 2415 1005 1210 1987 25
BIC NOLADE21STS
Die Verbreitung sexualisierter Gewalt gegen Frauen im Internet bedroht ihre Würde, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Besonders alarmierend…
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