KÖRPERLICHE UND SEELISCHE AUSWIRKUNGEN DER PFLEGETÄTIGKEIT VON FRAUEN

Pressemitteilung des Bayerischen Landesfrauenrates

 


Das Thema Pflege ist die große gesellschafts- und sozialpolitische, vor allem aber auch kulturelle Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Bei 47 Prozent übernehmen dies die Angehörigen. Doch wer ist es, der pflegt? Es sind meistens weibliche Angehörige! Sie sind mit enormen Belastungen konfrontiert. Wenn sie dann noch berufstätig sind, sind sie schnell einer Dreifachbelastung zwischen Familie, Pflege und Beruf ausgesetzt, was zu großem psychischem Druck führt. „Hinzu kommt die körperliche Anstrengung der Pflege“, erklärte Hildegund Rüger, Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, anlässlich der Veröffentlichung der jüngsten Stellungnahme „Frauen als pflegende Angehörige – Auswirkungen der Pflegetätigkeit auf die körperliche und seelische Gesundheit sowie Lebensumstände“ (abrufbar unter www.lfr.bayern.de/aktuelles/stellungnahmen/neue/34966/index.php) des Ausschusses für Gesundheitspolitik im Bayerischen Landesfrauenrat.

Der Bayerische Landesfrauenrat (BayLFR) ist ein Zusammenschluss von derzeit 48 Landes- Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Landesverbände. Er vertritt insgesamt knapp vier Millionen Frauen in Bayern und ist überkonfessionell, überparteilich und unabhängig. Seit seiner Gründung 1973 trägt er zur Verwirklichung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bei.

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München, 1. April 2017

Hildegund Rüger Präsidentin



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