"BLICKPUNKT FAMILIE"

BAMBINIHAUS-INGOLSTADT

Das Bambini-Haus ist ein Ort für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder von null bis sechs Jahren die vom Jugendamt in Inobhutnahme gegeben werden müssen. Kinder die aufgrund von Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung einer intensiven Betreuung bedürfen, Kinder deren Familien sich in Krisensituationen befinden, deren Eltern psychisch oder/und physisch erkrankt sind oder sich in stationärer Behandlung befinden, oder deren Eltern verstorben sind, finden Aufnahme im Bambini-Haus.

Die Kinder erfahren liebevolle Pflege und Unterstützung in der Tagesablaufgestaltung. Sie werden medizinisch versorgt, erhalten umfassende Förderung für ihre Entwicklung und Hilfe um die Beziehung zu ihrem Elternhaus zu halten, bzw. zu intensivieren.

Kinder sind die unsere Zukunft, sie bedürfen unserer Unterstützung. Im besonderen Kinder, deren familiäres Umfeld kritisch, tragisch und traurig ist und deshalb unterstützen wir das Bambini-Haus in Ingolstadt.

Mit Unterstützung unserer Spender konnten wir in 2020 einen großen Kletterturm mit Rutschen und eine Doppelschaukel auf dem Gartengelände des Bambinihauses aufbauen lassen. Die Kinder nutzen die Spielgeräte seither intensiv und die Arbeit der Betreuerinnen konnte ein wenig erleichtert werden da die Kinder nicht mehr den beschützten Bereich der Einrichtung zum Spielen verlassen müssen.

Ebenfalls konnte eine "Kinderkutsche", ein elektrisches Lastenfahrrad, für die Einrichtung finanziert werden. So können bis zu sechs kleine Kinder mit der Kinderkutsche zu Ausflügen transportiert werden.

Das Bambinihaus wird von Blickpunkt Familie geführt. Die Kinder werden im Auftrag vom Jugendamt betreut.

MuKi INGOLSTADT

Das Mutter-Kind-Haus bietet acht Müttern und ihren Kindern ein Zuhause auf Zeit. Die Wohngruppe ist rund um die Uhr betreut und hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Aufgenommen werden Mütter und schwangere Frauen jeden Alters, die sich in Notlage befinden und Hilfe benötigen. Jede Frau erhält eine Bezugsbetreuerin, mit deren Hilfe eine persönliche Vorgehensweise entwickelt wird. Die Bereitschaft mit der pädagogischen Fachkraft zusammenzuarbeiten und sich auf ein Zusammenleben in der Wohngruppe einzulassen, sind Grundbedingung.

Die Frauen und Mütter erfahren Hilfe bei der Identitätsfindung, werden zur selbständigen Versorgung ihres Kindes angeleitet, erlernen Haushaltsführung sowie sinnvolle Freitzeitplanung. Hilfe bei der Wohnungssuche sowie die Nachbetreuung und Begleitung in ein eigenständiges Lebens sind weitere Ziele des Mutter-Kind-Hauses.

Wir unterstützen die Einrichtung in form von Sachspenden und finanzieren wichtige Hilfsmittel, um den Alltag für Frauen mit ihren Kindern zu verbessern und damit auch deren Lebensperspektive hoffnungsvoller zu gestalten. So haben wir in 2019 / 2020 für das MuKi Holzspielzeug, Terrassenbeschattung und Terrassenmöbel aus unseren Spenden finanzieren können.

MuKi- 24h Notruf-Telefon:  0841-99 35 53-81

http://muki-ingolstadt.weebly.com

HAUS AMMELI-INGOLSTADT

Das Haus Ammeli ist eine Wohngruppe für Eltern mit Kind zur Unterstützung der Verselbständigung, bzw. für Eltern, welche vorübergehend in eine Krise geraten sind.Im Haus Ammeli wird von 6:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends von Sozialpädagogen, Familientherapeuten und einem psychologischem Fachdienst betreut. Die „Ammeli“ ist ein Haus für Mutter-Kind- / Vater-Kind-Betreuung und Begleitung.

Ammeli wendet sich an werdende Mütter (Aufnahme ab dem 8. Schwangerschaftsmonat und dem 18. Lebensjahr der Mutter möglich) und alleinsorgende Mütter und Väter mit Kind/Kindern, deren jüngstes Kind unter 3 Jahre alt ist. Ammeli unterstützt die Mutter/den Vaterund das Kind/die Kinder in der Entwicklung einer stabilen Mutter‐Kind‐/Vater-Kind- Bindung. Dabei geht es um die Stärkung der Erziehungskompetenz sowie Entwicklung und Stabilisierung der Persönlichkeit sowie verantwortungsvollen Umgang mit der körperlichen und seelischen Gesundheit bei der Bewältigung aktueller und vergangener Konflikte. 

Die Unterbringung erfolgt in einem Wohnhaus mit Garten im Stadtgebiet Ingolstadt. Mutter/Vater und Kind/Kinder leben miteinander in einer gemeinsamen Wohnform Eltern und deren Kind/Kindern zusammen. Der Hilfebedarf wird durch das zuständige Jugendamt geklärt.

Die sozialpädagogische Betreuung hilft beim Aufbau sozialer Kontakte, in der Fähigkeit zu einer eigenständigen Lebensbewältigung als Familie sowie bei der Suche nach und der Verwirklichung von schulischen/beruflichen Perspektiven.
Genauso wird unterstützt eine geeignete Tagesunterbringung für die Kinder oder geeigneten Wohnraum zu finden.

Die Begleitung erfolgt durch pädagogische Fachkräfte im Bezugsbetreuungsmodell und mit therapeutischen Hilfen. Vorrausetzung für die Zusammenarbeit mit den Frauen/den Vätern ist die freiwillige Entscheidung für die Hilfe, ein Mindestmaß an Zuverlässigkeit und Fähigkeit zu einer eigenständigen Lebensführung mit dem Kind/den Kindern. Wichtig sind dabei die Mitwirkungs‐ und Kooperationsbereitschaft bei der Klärung von Bedarf, Inhalten und Zielen vor und während der Betreuung
sowie die Teilnahme an einem zielorientierten sozialen Gruppenangebot und auch der Wunsch nach schulischer/beruflicher Entwicklung.

Die Ausgestaltung der Hilfe richtet sich nach dem Bedarf, den Notwendigkeiten und Stärken der Familie. Sie ist ressourcenbezogen, perspektivisch orientiert und zielt auf Selbsthilfe.

 

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STARTUP F

Wir unterstützen Gründerinnen in der Region 10

Seit Ende 2020 gehört SI-Club Ingolstadt zum Unterstützer-Netzwerk von STARTUP F und ermöglicht Existenzgründerinnen die Umsetzung ihrer Businessideen.  "Mit unserer finanziellen Unterstützung ermöglichen wir Frauen zukunftsfähige und innovative Unternehmensgründungen und erfüllen durch dieses Engagement eines unserer wichtigsten SI-Ziele: Die Lebensbedingungen und den Status von Frauen und Mädchen durch Bildung und Empowerment zu verbessern " so Kathy Zängler, SI-Club Ingolstadt Präsidentin 2020-2022.

Pro Beschäftigung e.V. berät seit 25 Jahren Frauen in Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen zu den Themen Selbständigkeit, Beruf und Karriere. Mit „STARTUP F – Female Founders Accelerator der Region 10“ stellt Pro Beschäftigung e.V. ihre Erfahrung und Expertise gezielt Gründerinnen zur Verfügung.

STARTUP F finanziert sich  durch Spenden und startete 01.06.2020 . Das Ziel des Projektes ist es, Frauen mit zukunftsfähigen Geschäfts- und Produktideen beim Aufbau von nachhaltig erfolgreichen Unternehmen hier am Standort unterstützen. Davon profitieren in letzter Konsequenz neben den Gründerinnen auch die Wirtschaft und die Gesellschaft der gesamten Region. Es gilt Gründerinnen mit überdurchschnittlich hohem Innovationspotential hier in Ingolstadt anzusiedeln und besonders interessante Ideen, idealerweise im digitalen Bereich bzw. mit digitalem Bezug, zu fördern und umzusetzen. "Auch hier sehen wir unseren SI-Anspruch erfüllt" so Kathy Zängler, "denn Medienkompetenz ist Zukunftskompetenz. Digitale Transformation bedeutet Veränderungen im beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Umfeld und muß aktiv von Frauen mitgestaltet werden."

Das Projekt ist für die Gesamtdauer von drei Jahren geplant - es sollen drei Projektrunden à 12 Monate mit mindestens 5 bis 6 Teilnehmerinnen stattfinden - und unterstützt gründungsbereite Frauen maximal für einen Förderzeitraum von einem Jahr von der Ideen-über die Gründungs- bis zur Wachstumsphase durch:

  • Konzeption, Businessplan
  • Einzelcoaching
  • Gruppencoaching
  • Workshops
  • Marketing
  • Evaluation

KAMPF GEGEN WEIBLICHE ALTERSARMUT

Unterstützung im Kampf gegen Altersarmut unter Frauen in der Region

Frauen sind im Alter stärker von Armut betroffen als Männer. Das liegt zum einen daran, dass Frauen nach wie vor schlechter verdienen als Männer (Gender Pay Gap), sie Auszeiten für die Kindererziehung oder die Pflege der Eltern nehmen und häufiger in Teilzeit oder auf 450-Euro-Basis arbeiten. Wer wenig verdient, erhält im Alter auch nur eine kleine Rente. Der Finanzexpertin Helma Sick nach ist Altersarmut kein „Naturgesetz, sondern entsteht durch ein jahrzehntelanges Zusammenwirken von diskriminierenden Faktoren.“

Altersarmut ist ein gesamtgesellschaftliches, jedoch eher beiläufig behandeltes Problem. Altersarmut heißt in Deutschland normalerweise nicht, dass jemand hungert oder auf der Straße lebt. Altersarmut bedeutet, dass die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben kaum oder nicht mehr möglich ist. Die Betroffenen bleiben nur noch in ihren eigenen vier Wänden, weil sie sich eine Busfahrt oder ähnliche Selbstverständlichkeiten des täglichen Lebens nicht leisten können. Sie sparen an Strom und Heizung und wollen niemandem zur Last fallen - vor allem nicht der eigenen Familie.

Der SI-Club Ingolstadt unterstützt regional zwei Organisationen mit finanziellen Mitteln, um die alltägliche Not von Frauen, die in Altersarmut leben, zu mindern.

SkF:

Der SkF ist ein Frauen- und Fachverband, der sich Frauen, Kindern, Jugendlichen und Familien in besonderen Lebenslagen widmet. Das Zusammenwirken von beruflichen Fachkräften und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen macht es möglich, dass soziale Notlagen und Konfliktpotenziale erkannt werden, um dann schnell kreative und praktikable Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. In persönlichen und vertraulichen Gesprächen erfahren die Mitarbeiterinnen des SkF viele Einzelheiten über Schicksal und die individuelle soziale Notlage von Frauen. Nicht nur junge Frauen mit Kindern, sonder auch ältere Frauen, allein lebend und über 50 Jahre, geraten unverschuldet in schwierige Lebenssituationen. Da ist es wichtig und notwendig, dass die Hilfestellung bedarfsgerecht, entweder in finanzieller Form oder als Sachleistung, erfolgt. An diesem Punkt setzt die Hilfe und Unterstützung von SI-Club Ingolstadt ein.„Dass Frauen in Notlagen von Frauen unterstützt werden, finden wir so wertvoll und solidarisch“ äußert sich Judit Bauer, die Geschäftsführerin des SkF, „und dass die Zusammenarbeit mit den Frauen des SI-Club Ingolstadt ohne großen Verwaltungsaufwand erfolgt ist großartig für uns“.

 

Ingolstädter Tafel:

Wöchentlich werden rund 1.500 Menschen mit geringem Einkommen in der IN Tafel versorgt. 120 ehrenamtliche Helfer*innen arbeiten mit großer Sorgfalt und Umsicht bei der Vorbereitung der Lebensmittel und an der Ausgabestelle mit. 30 ehrenamtliche Fahrer fahren mehrmals wöchentlich im Umkreis von 40 km rund 40 Märkte an, um Lebensmittel am Mindesthaltbarkeitsdatum einzusammelnund dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden, nämlich zur Tafel. Manche ältere Frau ist krank, kann ohne fremde Hilfe ihre Wohnung nicht ver-lassen und braucht Hilfe die zu ihr kommt. Wir, der SI-Club Ingolstadt, unterstützt gerade diese Frauen über die Ingolstädter Tafel mit Lebensmitteltüten, die immer unter einem bestimmten Motto( Vitamine, Hygieneartikel, Blumengruß etc.) vorbereitet werden.

Neben diesen und weiteren Unterstützungen haben wir den Infoabend "Ein Mann ist keine Altersvorsorge" mit der bekannten Autorin und Brigitte Kolumnistin Helma Sick veranstaltet. Die Veranstaltung fand großen Anklang und regt, mit umfangreichem Hintergrundwissen zu Rentenlelevanten Themen für Frauen,  zum Handeln und Umdenken in der Vorsorgethematik an.

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KULTURFOND FÜR DIE AUGUST-HORCH-SCHULE

Unterstützung des Sonderpädagogischen Förderzentrums in vielfältiger Form

Kultur ist Leben und Erleben: Musik,Theater,Literatur, Kunst und Tanz sind Herzstücke jeder Gesellschaft. Die Gründung eines neuen Kulturfonds für die August-Horch-Schule soll allen Kindern den Zugang zur kulturellen Vielfalt und Bildung ermöglichen. SI Club Ingolstadt engagiert sich auch auf diesem Wege für Chancengleichheit.

 

Wir konnten der Schule durch Spenden und Ehrenamtliches Engagement bereits ein Übungsklavier und eine hochwertige Technische Ausrüstung finanziert werden. Zudem organisierte SI Club Ingolstadt einen #girlsonlyday für die Mädchen der 8.und 9. Klassen.

 

Das Sonderpädagogische Förderzentrum August-Horch-Schule bietet:

  • eine Schulvorbereitende Einrichtung(SVE) für häufig vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache, Wahrnehmung, Motorik und sozial-emotionale Entwicklung.
  • Die DFK für Kinder im Eingangsstufenbereich (Grundschule), die einen besonderen Förderbedarf in einem oder mehreren Bereichen aufweisen und für Kinder, bei denen sich dieser Förderbedarf erst in der Grundschule zeigt und die trotz verschiedener schulischer Maßnahmen und Unterstützung durch die MSD (Mobilen Sonderpädagogischen Dienste) dem Unterricht der Grundschule nicht in sinnvollem und notwendigem Maße folgen können.
  • Die Jahrgangsstufen 3 und 4 besuchen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten.
  • Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse (SFK) - Eine Kooperation mit dem Heilpädagogischen Zentrum Haus Miteinander.
    In der Sonderpädagogischen Stütz- und Förderklasse werden Schüler/innen jahrgangsgemischt unterrichtet, die aufgrund von Schwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich eine individuelle sonder- und heilpädagogische Förderung benötigen, die die Möglichkeiten der Grundschule bei weitem übersteigt.

  • Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind zweizügig, wobei die a-Klassen jeden Jahrgangs Ganztagsklassen bilden. Das Ziel ist es, jedes Kind gemäß seiner Ressourcen individuell zu fördern. Die Klassenstärke beträgt daher max. 17 Schüler/innen.
  • Oberstufe (Stufe 7/8/9), Der Unterricht der Mittelstufe basiert auf dem "Rahmen-Lehrplan Lernen". Je nach Leistungsvermögen ist der Unterricht am Mittelschullehrplan orientiert. Den speziellen Stärken und Schwächen der Schüler/innen wird mit einem individualisierten Unterricht begegnet. In einer Klasse werden maximal 17 Schüler/innen unterrichtet.
     In den Jahrgangsstufen 7 bis 9 werden die Schüler/innen in einem eigenen Unterrichtsfach („Berufs- und Lebensorientierung", abgekürzt BLO) auf das Berufsleben vorbereitet.
  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss nach Abschlussprüfung
    Seit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es den erfolgreichen Abschluss des Bildungsgangs Lernen nach Abschlussprüfung.
     Seit dem Schuljahr 2011/2012 können die SchülerInnen der August-Horch-Schule durch eine Abschlussprüfung auch den Mittelschulabschluss erlangen.

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PräGe: SCHULUNGSPROGRAMM ZUR PRÄVENTION HÄUSLICHER GEWALT UND BEZIEHUNGSGEWALT IN ERSTEN TEENAGERBEZIEHUNGEN

Durch unser vielfältiges Engagement für das Frauenhaus Ingolstadt, konnten wir Einblick in die Strukturen häuslicher Gewalt gewinnen und haben reagiert:


Unter dem Motto FÜR UNSERE JUGEND - GEGEN HÄUSLICHE GEWALT unterstützten wir das Schulungskonzept PräGe an Ingolstädter Schulen zur Prävention von häuslicher Gewalt und Beziehungsgewalt in den ersten Teenagerbeziehungen. Das Schulungskonzept richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab Jahrgangsstufe 7. und wurde mit unserer ideellen und finanziellen Unterstützung seit 2013 an allen Ingolstädter Schularten angeboten. Es wurden mit der Unterstützung von SI Ingolstadt in vier Schuljahren bis 2020 bereits mehr als 2000 Kinder in Ingolstadt geschult. 

Präventionsarbeit wird dringend benötigt, um häusliche Gewalt und ihre Folgen zu reduzieren und den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

Lesen Sie hier die Details aus dem PräGe -Flyer:

Gefährdet für Gewalt in einer Partnerschaft sind besonders Jugendliche, die in ihrem familiären Umfeld häusliche Gewalt bereits als Kinder miterlebt haben. Unterschiedliche Studien belegen, dass in der Kindheit widerfahrene häusliche Gewalt das Risiko signifikant erhöht, als Erwachsene selbst häusliche Gewalt auszuüben oder zu erdulden.

Ansatz: Gewalt wird also in der Familie und im sozialen Umfeld tradiert, kann jedoch durch gezieltes präventives Training auch verhindert werden. Da sich Jugendliche maßgeblich in der Peergroup ( ihre Clique) Hilfe holen, setzt die Präventionsarbeit bei den jungen Menschen direkt an. Mädchen und Jungen werden gestärkt, Vorboten von Gewalt zu erkennen, sich vor Gewalt zu schützen und konstruktive Konfliktlösungen zu erarbeiten. In den Schulungen können die Teilnehmer/ innen ihre eigene Haltung bezüglich Gewalt und die Vorformen von Gewalt reflektieren.

Angebot: Das Seminarangebot für Schulen umfasst verschiedene Themenkomplexe, welche die vielschichtigen und unterschiedlichen Fragen im Kontext der häuslichen Gewalt / Beziehungsgewalt abdecken. Gleichzeitig sind die Themen an der Lebenswelt der jungen Menschen ausgerichtet und flexibel einsetzbar. Jedes Thema ist in sich abgeschlossen und kann entsprechend den Bedürfnissen der einladenden Schulen mit einem anderen Thema kombiniert werden.

Themenbeispiele einzelner Module

  • Rollenbilder und Rollenverständnis
  • Grenzverletzung
  • Gewaltbegriff und Gewaltkreislauf
  • Auswirkungen der Gewalt
  • Hilfeeinrichtungen

Ziele

  • Sensibilisieren für das Thema häusliche Gewalt / Beziehungsgewalt
  • Stärken der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Wahren und Vertreten der persönlichen Grenzen
  • Fördern von sozialen Kompetenzen
  • Information zu spezifischen Hilfsangeboten

Ansprechpartnerinnen

Caritas Frauenhaus Ingolstadt    Telefon 0841 309-700

Das Konzept PräGe wurde vom Sozialdienst katholischer Frauen, Landesverband Bayern e.V., (SkF) entwickelt. Es wird von Referenten/-innen durchgeführt, die der SkF ausgebildet hat.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel aus der Caritas Online-Magazins SOZIALCOURAGE

 

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LANGZEITPROJEKT LOKAL: CARITAS FRAUENHAUS (SEIT 2010)

Mit unserem sozialen und finanziellen Engagement helfen wir benachteiligten Frauen und Kindern. 
Wir unterstützen das Caritas Frauenhaus Ingolstadt. In dieser Institution finden Frauen und ihre Kinder eine Zuflucht vor häuslicher Gewalt. Wir erleichtern den Frauen die Rückkehr in eine selbstbestimmte Normalität mit:

  •   Verbundenheit
  •   finanzieller Unterstützung
  •   Sachspenden
  •   praxisnahen Workshops

Das Frauenhaus bietet Hilfe in vielfältiger Form. Tel.: 0841 309-700

HILFETELEFON BEI GEWALT GEGEN FRAUEN:  0800 0116 016

 

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